Sonntag, 29. Januar 2012

Whitsunday Sailing Tour

Wir sind wieder da!

Haben einen tollen Segeltörn hinter uns, mit tollen Ausblicken, viel Spaß, schlimmen Nächten und vielem mehr.

Am Freitag ging es also los. Wir waren insgesamt 23 Personen, darunter waren nur wir zwei Deutsche. Eine ganz angenehme Sache...endlich mal nicht so viel Deutsch reden! Man kann sagen, dass der Rest so ziemlich nur aus der UK kam, sei es England oder Irland.
Glücklicherweise war das Wetter gut (bis auf den letzten Tag), sodass wir einige tolle Sachen gesehen haben. Am Freitag trafen wir uns alle am Hafen von Airlie Beach und stiegen dann schnell auf's Boot. Wir hatten das seltene Glück mit einem zweiten Segelboot zusammen auf Segeltörn zu gehen, so hatten wir noch mehr Spaß als alleine.

Angekommen auf dem Boot hat erstmal jeder seine "Kabine" aufgesucht, wobei man dabei nicht wirklich von Kabinen sprechen konnte. Wir haben alle gemeinsam in einem großen Raum geschlafen, der an den Seiten in der Wand Betten eingebaut hatte. In der Mitte befand sich noch die Kombüse sowie einige Sitzplätze. Leider waren wir von unserem Tauchkurs in Cairns sehr verwöhnt und hatten eine eigene Kabine mit Doppelbett erwartet. Dennoch gewöhnten wir uns schnell an die etwas andere Situation - bis die erste Nacht kam. Nachdem in der Küche gekocht wurde, 23 Personen in einem Raum waren und das Boot nur zwei relativ große Luken hatte, erhitzte es sich auf ca. 40 Grad Celsius. Wir haben zwei Nächte lang KEIN Auge zugedrückt! Ich glaube behaupten zu können, noch niemals im Leben SO geschwitzt zu haben!

Der Rest des Trips dagegen war spitze. Die Inseln der Whitsundays sind wunderschön, das Segeln macht Spaß und man wird knackig braun. Am ersten Tag sind wir gleich Schnorcheln gegangen und konnten Schildkröten sowie Quallen beim Schwimmen zusehen. Darüber hinaus durften wir (bzw. Timo) auch noch erfahren, wie anstrengend es ist, ein so großes Segel hochzuhiefen. So waren wir nicht nur am Zuschauen und Rumschippern, sondern mittendrin im Geschehen.

Am Tag 2 hieß es dann für uns: Ab zum Whitehaven Beach! Dieser  ist ein 7 km langer, ganz weißer, wunderschöner  Strand mit karibischem hellblauen Wasser. Bevor wir diesen erreicht hatten, verschlug es uns jedoch erst zu einem Regenwald- Walk mit super tollem Aussichtspunkt über die Whitsundays. 
Am Abend veranstalteten beide Boote zusammen eine lustige Party. Wir befestigten die Boote aneinander, drehten die Musik auf und ab ging es in eine amüsante Nacht. Neben Tanzbattles der beiden Teams belustigten wir uns auch durch Sprünge vom Mast des Bootes ins Meer und vieles mehr. Ein wunderschöner Sonnenuntergang ließ sich übrigens auch noch blicken.

Während der Fahrten haben die beiden Boote immer Wettrennen veranstaltet. Unser Boot "Boomerang" hat immer gewonnen- hihi ;-) Die Boote wurden übrigens in Deutschland entwickelt, in Italien gebaut und in Neuseeland bei Rennen "gefahren", bevor sie in Australien im Tourismus verwendet wurden.

An Tag 3 stand die Rückfahrt an. Trotz starkem Regen haben wir die Meeresluft und die Ausblicke genossen. Schlussendlich bot sich uns noch eine seltene und tolle Gelegenheit: wir haben durch Zufall zwei Delphine frei im Meer schwimmen sehen. Ein schöner und aufregender Moment und doch zu kurz, um Fotos zu schießen. Außerdem haben wir einen Adler mit einer Wurst angelockt, sodass er ganz nahe über unseren Köpfen flog :-D Sein Name war "Alex".

Man kann den Trip nicht wirklich in Worte fassen, so seht selbst:

(Sorry für das Durcheinander!)


Schon auf dem Weg zum Hafen in Airlie Beach bot sich uns ein toller Ausblick



Hafen in Airlie Beach

Unser Boot hieß "Boomerang"

Die ersten Aussichten bei noch schönem Wetter




Unser Partnerboot "Condor" ( Das langsamere :-P)

Kurz vor'm Schnorcheln

 
Adler Alex im Anflug


Ausblick vom Aussichtspunkt über die Whitsundays und den Whitehaven Beach







Scherze rüber zum anderen Boot oder zu vorbeifahrenden Leuten


Whitehaven Beach















Einmalig!


Die verbundenen Boote kurz vor Sonnenuntergang. Die Party stand bevor...





Kurz vor'm Sprung aus 30 Metern in's Meer. Der Typ ist einer der Condor-Crew






Nochmal der Weg zum Hafen
Diese ganze Strecke sind wir gesegelt( bzw. manchmal mit Motor gefahren). Und anschließend von Punkt 5 zurück zum Hafen



Party bei Nacht







Sonntag, 22. Januar 2012

Off to Whitsundays

Ihr Lieben,

ab heute sind wir bis Dienstag segeln in den Whitsundays. Sind leider weder per Handy noch Internet zu erreichen, aber hinterher werdet ihr natürlich genaustens über alles informiert :)


 Bis ganz bald :)








Freitag, 20. Januar 2012

Australian English

Weil ich schon sooo oft gefragt wurde "Ja, wie klingt denn das australische Englisch eigentlich so?", kommt hier meine Antwort.

Ich finde es ist eine Art Mischung aus britischem und amerikanischem Englisch, aber doch irgendwie anders. Es ist eben ein Englisch für sich. Viele Wörter werden anders ausgesprochen, wie beispielsweise "Day". Während die es die meisten [dei] aussprechen, sagt man hier oft [dai]. Zwei andere Wörter, die wir öfter mal zu hören bekommen, sind 7 und 11, [ sivin] statt normal "seven" und [iliven] statt "eleven". 
Wie in jeder anderen Sprache, kommt es natürlich auch in Australien darauf an, woher man kommt. Südaustralier sprechen ganz anders als die Leute hier oben in Queensland. Landeier aus dem Outback versteht man oft nur sehr schwierig mit ihrem Nuscheln, während man die Menschen in den Städten meistens problemslos versteht.

Und dann gibt es da noch einige eigene Vokabeln. Die lazy  Australier verkürzen gerne alles. Einige Beispiele:

Barbecue: barbie
Magnetic Island: Maggie
Brisbane: Brissi
Breakfast: brekki


Liest man meine Beschreibung, so muss man denken, die Australier sprechen eine ziemlich verrückte Sprache. Eigentlich ist es aber ein ganz normales Englisch. Hört doch einfach mal rein ;-) 

Lustiges Missgeschick bei den australischen News:






Das 2. Video haben wir bei unserem Besuch im Aqarium Reef HQ in Townsville gedreht. Ich finde, die Frau versteht man echt gut!









Donnerstag, 19. Januar 2012

Raus aus dem Nest! Ab nach Airlie Beach...

Hey!

Nachdem wir jetzt beide mit Husten und Fieber eine ganze Weile flachlagen ( bzw. teilweise noch tun), haben wir uns heute endlich mal wieder aus dem Nest getraut und die ersten Eindrücke von Airlie Beach, unserem 3. Stop, eingefangen. Das Ganze hat sich als äußerst anstrengend und nicht zur Gesundheit beitragend rausgestellt. Zumindest befinden wir uns seit heute Mittag wieder im Bett...

Ihr müsst uns gleich doppelt die Daumen drücken! Zum einen, dass Nin bis Sonntag endlich wieder gesund ist (Timo geht es zum Glück wieder gut, bis auf leichten Husten)  und zum anderen, dass ab Sonntag das Wetter mindestens genauso gut wird wie heute, nämlich warm und sonnig. Wir haben vor, endlich einen mehrtägigen Segeltörn um die Whitsundays zu machen. 

Zudem haben wir nur noch etwas mehr als 4 Wochen hier in Australien. Die Zeit verging jetzt, gerade zum Ende hin, doch wie im Flug. 
Ich höre uns noch letztes Jahr sagen: " Oweh, was sollen wir denn hier noch 3 Monate tun? Wir haben doch schon bald alles durch....". Fehlanzeige- Da bleibt man erst eine Woche länger in Cairns, weil es einem im Hostel so gut gefällt, dann ist man mal ein paar Tage krank und schon rennt einem die Zeit davon. Wir müssen es schaffen, in den nächsten 4 Wochen die ganze Ostküste mit all unseren bevorzugten Stops bis Byron Bay zu bereisen, ebenso wie eine mehrtägige- bis einwöchige Tour ins Outback zu machen.
Am 24. Februar geht es dann schon weiter nach Neuseeland, dem Abenteuer Nummer 2.

Hier mal die ersten Eindrücke vom kleinen aber feinen Airlie Beach. Airlie Beach ist eigentlich nur eine lange lange Straße am Meer entlang, mit süßen Geschäften, vielen Hotels und Hostels sowie einigen Reisebüros für Touren. Wie in Cairns gibt es auch hier eine Lagune, welche aber viel schöner und auch größer ist!


Bis bald

Eure Reiselustigen ;-)
































Montag, 16. Januar 2012

Townsville and the World's greatest Aqarium "Reef HQ"












                                                                              Quallen






   
Nemooooooooooos